Verstorbene für den Klimaschutz – Die Verbotspartei schlägt zu

Die Mindener Sozialdemokraten planen Großes. Laut einem Antrag der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Minden soll der Einsatz von Kies- und Dekosteinen auf Gräbern verboten werden. Dazu möchten die Sozialdemokraten die Friedhofssatzung ändern, und alle Hinterbliebenen zwingen, Gräber mit „Steinen“ umzugestalten.

„Alle Achtung, jetzt fängt die SPD an, das Weltklima auf den Mindener Friedhöfen zu verbessern“ sagte der stellv. Stadtverbandsvorsitzende des CDU-Stadtverbandes Minden, Markus Redeker. „Wir müssen aufpassen, dass die Bürger nicht glauben, der Rat der Stadt Minden wäre ein „Kasperletheater“.

Die Mindener Christdemokraten halten nichts von Verbotsdemokratie und Alibipolitik. Die CDU in Minden will diesen unsinnigen Antrag nicht unterstützen. Im Bestattungswesen gibt es bereits sehr viele Regelungen und Vorschriften, an dieser Stelle müsste eher eine Erleichterung als eine Verschärfung vorgenommen werden. Auch in Zukunft muss es für jeden die Möglichkeit einer individuellen, erschwinglichen und pflegeleichten Grabstelle geben. Dies gilt besonders in unserer älter werdenden Gesellschaft, wobei die hohe Mobilität der Jüngeren dazu führt, dass immer weniger Grabstellen selbst gepflegt werden können.

"Der Antrag ist eine Unverschämtheit, hier wird die letzte Ruhe, die Erinnerung und die Trauer missbraucht, um mit Klima-Aktionismus Wählerpunkte zu sammeln. Wir müssen den Familien und Angehörigen helfen, anstatt Sie immer weiter zu belasten.“, sagte der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Lennart Ulrich.

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