Wahlkreisbewerber der CDU Minden stehen fest
Die CDU Minden hat ihre Kandidatensuche auf allen Ebenen abgeschlossen: am vergangenen Samstag wählten die Mitglieder auf der Aufstellungsversammlung im Festsaal der Diakonie Stiftung Salem die Bewerber für alle 25 Wahlbezirke in der Stadt Minden. Außerdem wurden die Vorschläge für die die Stadt Minden betreffenden Wahlkreise des Kreistags beschlossen. Bereits im November wurde Kathrin Kosiek zur Bürgermeisterkandidatin gewählt. Damit kann die CDU nun in den aktiven Wahlkampf um Ratsmandate und das höchste Amt der Stadt starten.
Sowohl über die Kandidaten, die sich auf Vorschlag ihrer Ortsunionen um einen Wahlkreis bewarben, als auch über die aufzustellende Reserveliste herrschte weitestgehend Einvernehmen. „Der Vorstand hat sich im Vorfeld lange Gedanken um eine gerechte und breit gefächerte Verteilung gemacht“, erklärte Dr. Konrad Winckler, Vorsitzender des CDU- Stadtverbands. Die Versammlung dankte es dem Vorstand mit einer breiten Zustimmung.
„Bis zu Platz 6 gibt es sogar Geschlechterparität,“ erläutert Winckler, „danach die geforderte 1:3-Verteilung. Mit 9 Frauen und 16 Männern liegen wir über dem Drittel Frauenanteil, den die Partei sich wünscht.“ Ziel ist es, für die Zukunft durchgehend eine paritätische Verteilung zu erreichen; dafür wünscht sich der Stadtverband viele weitere Politikinteressierte, die sich aktiv an der Gestaltung der Stadtpolitik beteiligen möchten.
Ein bisschen Wehmut liegt aber auch hier in der Natur der Sache: zwei Stadtverordnete treten in ihren Wahlbezirken nicht wieder an. Brigitte Kampeter (Kutenhausen/Todtenhausen) übergibt ihren Wahlkreis an Marlene Hartke; Ulrich Luckner geht ebenfalls in den politischen Ruhestand und überlässt Wolfgang Lüftner das weitere Wirken für Stemmer.
Einige neue Gesichter trösten über den Trennungsschmerz hinweg: neben Lüftner sind auch Romy Blanke (Dützen), Katja Köhn (Päpinghausen/Dankersen), Axel Breitschuh (Königstor) und Robin Beimstroh (Nordstadt/JU) neu dabei. Gemeinsam schaut man nun dem kommenden Wahlkampf entgegen. „Wir wünschen uns eine starke, handlungsfähige Fraktion, die für die Bürgerinnen und Bürger das Beste aus Minden macht“, so Winckler.